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(auch Vegetationsfaschine genannt)
Kokosfaser wird mit hohem Druck in einen Netzschlauch gepreßt. Der Netzschlauch besteht wahlweise aus PE oder Kokosgarn. Die Kokoswalzen / Vegetationsfaschinen haben einen Standarddurchmesser von 20, 30, 40 cm und eine Standardlänge von 3 Metern. Das Gewicht schwankt je nach Feuchtigkeitsgehalt der Faser und beträgt: * ca. 5 kg/m bei Durchmesser 20 cm * ca. 9 kg/m bei Durchmesser 30 cm * ca. 17 kg/m bei Durchmesser 40 cm |
| An stark erosionsgefährdeten Bereichen dienen die Kokoswalzen / Vegetationsfaschinen dem temporären Uferschutz, bis die Uferschutzgehölze diese Funktion übernehmen können. Die Kokoswalzen / Vegetationsfaschinen bieten für ca. 10 Jahre genügend Stabilität für die Böschung. Die Uferschutzgehölze haben i.a. nach 5 - 10 Jahren ausreichend Wurzeln gebildet, um den Uferschutz übernehmen zu können. | ![]() |
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Eine unbepflanzte Kokoswalze / Vegetationsfaschine kann nach dem Einbau mit Röhrichten bepflanzt werden. Die Pflanzen hierfür haben einen Ballendurchmesser von 5 cm und sind daher leicht in die Walze zu setzen.
Bei räumlich eingeschränkten Verhältnissen, können Kokoswalzen / Vegetationsfaschinen auch ähnlich wie Holzbohlenwände (früher auch Bongossi) verwendet werden. Sie bieten einen langjährigen Schutz und sind durch Pflanzen und Tiere besiedelbar. |