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Beim Xylit handelt es sich um holzartige Fasern, die in der Rohbraunkohle eingebunden sind. Bei einer jährlichen Förderung der Rohbraunkohle in der Lausitz in Höhe von 60 Mio. t beträgt der Xylitanteil etwa 10-15 %. Xylit liegt damit fast unbegrenzt vor. In Folge der vor Millionen Jahren eingesetzten bio- und geochemischen Umwandlungsprozesse existiert eine hohe Anzahl polarisierter Gruppen, die Nährstoffe, Spurenelemente aber auch Schadstoffe hervorragend binden können.
Die Xylitfasern sind fest, stark elastisch, je nach Aufbereitungsgrad von hoher Porosität und großer aktiver Oberfläche und gegenüber dem biologischen Abbau auf Grund der hohen Stickstoffstabilität des Xylits sehr resistent. Diese Eigenschaften sollen in neuen ingenieurbiologischen Systemen des Gewässerbaus sowie der Gewässerreinigung genutzt werden. |