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Xylitwalzen haben in jüngster Zeit zunehmend Kokoswalzen als Bauelement zur Sicherung des Böschungsfußes abgelöst. Sie besitzen – bei vergleichbaren Kosten – eine deutlich längere Haltbarkeit.

Xylitwalzen bestehen aus Xylitfasern (Kohlenholzfasern, siehe Abbildung 3.7.1), die in eine Kunstfaserarmierung gepresst ist. Xylit ist eine holzartige Faser, die in die Lagerstätten von Rohbraunkohle eingebunden ist.

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Es besitzt die Struktur der ehemaligen Holzfaser, ist aber zäh und elastisch und hat eine starke Widerstandsfähigkeit gegenüber mechanischen Beanspruchungen und biologischen Abbauprozessen. Durch die dichte Lagerung der Faser und das hohe Gewicht sind Xylitwalzen stabile Bauelemente. Sie besitzen eine große Filterwirkung und schützen den Böschungsfuß vor Unterspülung. Wichtig für ingenieurbiologische Anwendungen ist die hohe Standzeit der Faser; Xylit ist erst nach etwa 30 Jahren vollständig biologisch abgebaut.

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Durch die dichte Lagerung der Xylitfaser sind die Walzen sehr stabil und halten über Jahre ihre Form (Abbildung 3.7.4 und 3.7.5). Dies ist wichtig für Uferbefestigungen, an denen die Pflanzen erst langsam ihre sichernde Funktion übernehmen können und über eine längere Anwuchszeit einen zuverlässigen Schutz benötigen. Xylitwalzen sind für derartige Anwendungen Alternativen zu Steinschüttungen oder Steinwalzen. Neben der Haltbarkeit weist die Faser eine gute Besiedelbarkeit auf und hat positive Auswirkungen auf die Wasserqualität.

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