Mit der Sicherung von Böschungen hat sich die klassische Ingenieurbiologie schon sehr intensiv beschäftigt. Es sind in vielen Bereichen die unterschiedlichsten Varianten getestet worden, sowohl im Hinblick auf eine sofortige Sicherung nach der Profilierung als auch auf eine dauerhafte Sicherung mit Vegetation. Wir möchten dieses Thema nur kurz behandeln und Beispiele aus unserer Praxis beschreiben, wobei hochwasserbelastete Böschungen im Kapitel Fließgewässer beschrieben sind. Für die Überlegung, ob und wenn ja welche Sicherungsmaßnahmen notwendig sind, bedarf es wie bei jeder anderen Baumaßnahme der Überlegung, welche Bedingungen zu berücksichtigen sind:

  • Böschungsneigung
  • Böschungslänge
  • Statische Belastung
  • Bodenverhältnisse
  • Geografische Ausrichtung
  • Anfallendes Regenwasser
  • Zusätzliche Flächenentwässerung
  • Schichtenwasser

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Sobald diese Einflussfaktoren quantifiziert sind, kann die Auswahl einer geeigneten Begrünung und Sicherung erfolgen. Für den Erosionsschutz und den Böschungsaufbau gibt es natürlich sehr unterschiedliche Methoden, Materialien und Hilfsmittel. Angefangen von der natürlichen Sukzession über den Einsatz von Erosionsschutzmatten, Anspritzbegrünung, Einsaat, Böschungsverbau mit Faschinen oder Kokoswalzen bis hin zu Steinmatratzen oder Krainerwänden gibt es verschiedene ingenieurbiologische und auch kombinierte Bauweisen. Unter Berücksichtigung der besonderen Bedingungen können natürlich auch Methoden und Materialien aus dem Wasserbau zum Einsatz kommen.

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